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Bedeutung ….

5. April 2014 — 1 Comment

Das Wort Bedeutung …. Habt ihr das schon mal bei Wikipedia nachgeschlagen?

Nein … ich schon:

 

Bedeutung steht für den durch ein Zeichen, ein Wort oder eine Aussage hervorgerufenen Wissenszusammenhang. Die Bedeutung weist auf den Sinn einer sprachlichen Äußerung. Alltagssprachlich bezeichnet der Begriff ferner auch die Wichtigkeit, die einem Gegenstand beigemessenen wird. Fachsprachlich ist es in der Semantik dasjenige, das ein sprachlicher Ausdruck oder ein anderes Zeichen zu verstehen gibt.

Das Wort Bedeutung ist bereits im mittelhochdeutschen als bediutunge belegt, die ursprüngliche Wortverwendung zielte auf „Auslegung“ Die Adjektive bedeutend („wichtig“, „hervorragend“, eigentlich „auf etwas hinweisend“, „bezeichnend“) und bedeutsam („bedeutungsvoll“) entstanden im 17. Jahrhundert.

Bedeutsamkeit kann in gehobener Sprache ein Ersatzwort für „Sinn“ oder „Bedeutung“ sein. Es kann aber auch „Wichtigkeit“ und „Tragweite“ ansprechen und insofern eine „bedeutsame Beschaffenheit“.

Allgemeinsprachlich steht Bedeutung heute für zwei unterschiedliche Sachverhalte, die in deutschsprachigen Wörterbüchern daher auch immer differenziert werden:

  • Bedeutung bezeichnet einen „bestimmten Sinn“. Einen „Sinn, der in Handlungen, Gegebenheiten, Dingen, Erscheinungen liegt“ Auch den „Gehalt“ eines Gegenstandes oder Werkes, oder auch der Bedeutung von Begriffen, deren Bedeutungsrahmen und Verwendungszusammenhang über umschreibende Erklärungen oder Definitionen erklärt werden.
  • In einer zweiten Verwendung zielt Bedeutung auf die „Wichtigkeit“ eines Gegenstandes Gemeint ist „Gewicht“, „Tragweite“, „Belang“ sowie „Geltung“, „Ansehen“, „Wert“. Oder auch der „Rang“ einer Person oder Sache.

 

….. „

 

Tja erkennt ihr das Dilemma!? Ich schon …

Für den Einen hat das Wort Bedeutung nur einen bestimmten Sinn (Zweckerfüllung zum Beispiel – der Sinn zu Essen, der Sinn ein Buch zu lesen um dessen Inhalt zu verstehen, Der Sinn Trauzeuge oder Taufpate zu sein, weil es halt so vorgesehen ist, seitens der Institution Kirche, den Sinn den Führerschein zu erwerben, bevor man ein Auto im Straßenverkehr führt, ….)

Für den einen ist das Wort Bedeutung also eine reine Zweckerfüllung!

Für den Anderen allerdings hat das Wort Bedeutung, eine ganz andere Tragweite, denn es geht ihm nicht nur um den Sinn sondern dabei auch um die Wichtigkeit der Bedeutung. Die Tragweite von Etwas – nicht nur die kurzfristige Zweckerfüllung, sondern die langfristige Tragweite der Bedeutung! Dieser bemisst dem Wort Bedeutung grundsätzlich eine ganz andere Bedeutung zu, weil der persönliche Wert oder Rang der Bedeutung bei ihm viel höher liegt, wie bei dem Anderen, bei dem es im Grund um Zweckerfüllung geht.

Was ein Dilemma … so kann es passieren, das zwei Menschen von Bedeutung sprechen, aber dabei von ganz anderen Tatsachen ausgehen …

Weil für Person A gerade eine Zweckerfüllung vor sich geht, während Person B darin die langfristige Tragweite im Auge hat …. was passiert … na klar … Unfrieden ist vorprogrammiert, Enttäuschung und negative Gefühle für Person B ….aber „schuld“ ist Person A daran nicht, denn er konnte ja nicht wissen, das Person B, nicht die gleiche Bedeutung für das Wort – BEDEUTUNG hat!

Tja … so kann schon ein einziges Wort – bei ungenauer zwischenmenschlicher Definierung für viel Kummer und Sorgen – sorgen, ohne dass sich jemand vorher darüber bewusst war ….

……………………

Ich bin eher Typ B – wenn ich das Wort Bedeutung in den Mund nehme, dann mit Bedacht und mit dem Bewusstsein der Tragweite … für den Typ A würde ich persönlich andere Wörter benutzen, z. B. nötig, sinnhaft, sinnvoll, nützlich … aber halt nicht das Wort Bedeutung!

Denn dieses Wort hat bei mir einen hohen Stellenwert!

 

Genug gebrabbelt und rumgetextet!

Bettchen ruft!

 

Glückauf ihr Lieben!

Bina 😀

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Super … da geh ich tot müde ins Bett … schlafe ein paar Minuten, wache dann wieder auf und wat is???? Wieder Karneval im Kopp … naja ist ja auch bald Karneval ….

Blasmusik, Orchester, David Garett … richtig was los da oben in der Birne … nicht gerade förderlich zum wieder einschlafen … also steht ich kurze Zeit später völlig entnervt wieder auf und gucke TV … neeeeeeeeee da läuft nur Müll!

Also ab an den PC, Gehirnentleerung starten … ein alter Tipp eines „Begleiters“ meiner Teeniezeit. Wenn man vor lauter Denken nicht ans Schlafen kommt, einfach mal alles aufschreiben … hab ich lange für Blödsinn gehalten. Hab es dann doch gemacht, damals sogar mal ein Tagebuch geschrieben … das hab ich dann in die Tonne geworfen, war einem ja peinlich so als Teenie 😉 … schade aber auch … jetzt würde ich mir wünschen, ich hätte es nicht weg geworfen … wäre bestimmt interessant, was mich damals so bewegt hat … naja … Geschichte!

Im Hintergrund läuft YouTube … Ärztesongs hoch und runter 😀 …. Schrei nach Liebe … Schundersong … Lasse reden … usw. 😀 einfach geile Mucke! Und mir ist es ein Rätsel wie man die Toten Hosen besser finden kann … sorry Tote Hosen, aber für mich ist das eine Glaubensfrage, bei der ihr einfach zweiter Sieger seit …. naja, nur mal so „offtopic“ … wollte ich schon immer mal irgendwo in meinem Blog unter bringen diese Aussage 😛 …. Es ist ja nie „zu Spät“ dafür dachte ich mir … und hör mir dann direkt mal den gleich lautenden Song dazu an 😀

Am 04.08.2011 … also schon paar Tage her, habe ich in einem Erwachsenenforum unter dem Titel „Junge Mütter – seid ihr alle prüde und langweilig geworden?“ verfasst. Reaktionen von puren Hassmails bis zu euphorischem Jubel 😀 Am 01.06.2013 habe ich dann diesen Beitrag mit einer Ergänzung in meinem alten Ruhrpottmummyblog veröffentlicht. Diesen Beitrag habe ich auch mit in meinen neuen Blog genommen, zu finden unter:

http://binabinensens.com/2013/06/09/wie-viel-frau-steckt-in-mama-wie-viel-mama-steckt-in-der-frau/

Der Ursprungsbericht fängt weiter unten an, bei Hallo liebe Mietglieder … die nicht ganz so wichtige Ergänzung fängt direkt oben!

Warum komme ich jetzt darauf, fragt ihr Euch? Naja, ich stehe nach wie vor zu den gemachten Aussagen 😀 noch mehr wie früher, daran hat sich nichts geändert! Man mag mich „Rebell“ nennen … ohje schon wieder ein Ärzte Song :-D… ist mir völlig wurscht! Bin auch nicht die einzige „Rebellin“ … gibt eine ausgewählte Sammlung an Rebellinnen, die sich auf den TO DO Zettel geschrieben haben – „Ich bleibe ich selbst, trotz Nachwuchs“!

Vor ein paar Tagen zufällig wieder über so eine Dame gestoßen 😉 und das auch noch beim immer unbeliebter werdenden Facebook 😀 Die Dame dachte echt, sie wäre alleine mit ihrem Schicksal 😉 … dem Schicksal man selber zu bleiben, sich Freiheiten zu nehmen und diese genießen und dabei trotzdem Mutter zu sein … ok so lange wie ich ist sie auch noch nicht im Mutterclub … ach nee ich bin da ja gar nicht drin 😉 wurde ja verstoßen, bin nicht kompatibel …. Also sie ist einfach noch nicht so lange Mami wie ich …

Da habe ich mich zurück erinnert, als meine Große so alt war, wie ihr Kind, ging es mir ähnlich … kam mir total alleine vor mit meiner Einstellung und war auch immer die, die nicht Kaffee trinkend zu irgend welchen Mami Treffen gelatscht ist und habe daher meinen Kinderwagen auch bevorzugt alleine fort bewegt! Gute Entscheidung, kann ich Heute nur widerholen 😀

Dabei habe ich gar nix gegen Treffen mit Mamis, nur möchte ich nicht beim Wettbewerb der Supermamis mitmachen, oder ständig von meinem Kind prahlen und in alle Welt posaunen, was für Superkräfte meine Kinder haben … nein, das mache ich nur daheim 😉 wenn ich allein bin 😀 … kleiner Scherz!

Whatever … muss ja nicht jeder so ein unkonventionelles Leben führen wie ich … aber die Ein oder andere Mami sollte sich mal überlegen was Sie macht, wenn die Kids flügge werden und das Nest verlassen … was dann???

Alles andere zum Thema, habe ich im o. g. Link schon niedergetippt, mehr ist also dazu nicht zu sagen … lest einfach selbst, oder lasst es ….

Und deswegen denkt ihr konnte ich jetzt nicht wieder einschlafen!? Nein 😀 :- D dabei ging es um etwas Anderes, aber das hier wollte ich mal los werden und wegen der Gedanken, die mich vom Schlaf fern gehalten haben, die befinden sich an einem Ort der nicht jedem zugänglich ist 😀 … wäre ja auch doof wenn man hier alles veröffentlichen würde … So ich versuch nochmal Gehirn ausschalten 😀 … bleibt Euch treu!

Bina :-*

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Leo schreibt:

Hallo ich bin der Leo, ich bin so glaube ich ca. 1,5 Jahre alt, genau weiß das keiner ich auch nicht, hatte früher nämlich nie Zeit darüber nach zu denken, denn vom ersten Augenblick an, seitdem ich denken kann bestand mein Tag darin mich so durch zu schlagen … ich war noch so klein und ich wollte niemand etwas tun, aber die Leute in dem Land da wo ich herkomme waren nicht nett zu mir, die haben mich immer geschlagen und verprügelt, das sagt zumindest mein Frauchen und auch meine Pflegemama hat das mir so erzählt.

Ich komme nämlich aus Rumänien … in Rumänien bin ich nichts Wert, bin ja „NUR“ ein Hund … neuerdings bin ich zumindest 50 EUR Wert …. Aber nur wenn man mich fängt und auf brutale Weise umbringt. Es ist nämlich so, vor einiger Zeit hat ein Opa in dem Rumänien da, wo ich her komme, seinen Enkel umgebracht und im Garten vergraben. Kumpels von mir, die wahnsinnig Hunger hatten, haben das tote Kind dann ausgebuddelt … aber die Politiker in Rumänien und die Medien habe sich dann eine andere Geschichte überlegt. Und zwar haben die einfach gesagt, meine Kumpels hätten den kleinen Jungen Tod gebissen … aber das stimmt gar nicht. Aber so konnten die endlich die Bevölkerung in Rumänien noch mehr gegen uns Straßenhunde aufhetzen und beschlossen ein Gesetz, das es für jeden gefangenen Kumpel von mir, 50 EUR gibt …

Puh ich wurde auch eingefangen, aber Gott sei Dank von Tierschützern, das sind so Menschen für die bin ich nicht „NUR“ ein Hund, sondern bei denen bin ich etwas und die haben nicht nur mir geholfen, sondern auch ganz vielen Kumpels von mir.

Ich hatte erst total Angst sag ich auch, aber die waren nett zu mir, haben mich auch gar nicht verprügelt und geschlagen … aber die haben mich gepiekt , untersucht und ob ihr es glaubt oder nicht, die haben mir sogar meine Nüsse geklaut … die waren plötzlich einfach weg …

Dann bin ich zusammen mit anderen Kumpels in Kisten gesteckt worden und nach einer langen Fahrt bin ich bei meiner Pflegemami angekommen, die mich h aus meiner Kiste raus genommen hat und mit zu sich nach Hause genommen hat. Puh das war ganz schön aufregend und ich hatte total Angst.

War aber gar nicht nötig, denn die beiden Hundekumpel die auch bei ihr wohnen haben mir gesagt das sie ganz lieb ist und ich keine Angst vor ihr haben muss. Voll cool war es bei meiner Pflegemami, kuscheln war da oft angesagt und die Pflegemami und die beiden Hundekumpels dort haben mir so einiges erklärt und bei gebracht … war richtig toll da, aber meine Pflegemama hat gesagt, dass ich eine Eigenen Familie finden muss …

… und so kam eines Tages so ein Mann mit zwei kleinen Kindern zu meiner Pflegemami nach Hause. Das war spannend … so Minimenschen kannte ich gar nicht. Ich hatte aber eine riesen Angst und der Mann der die Kinder mitgebracht hatte, wollte mich immer streicheln … ui neee das war mir Ungeheuer. Dann ist der Mann mit den Kindern wieder gegangen und kam mit einer Frau und so einem aufgedrehten Köter namens Baby wieder. Wir sind dann zusammen Gassi gegangen und diese Babsy … die hat mich tierisch genervt! Abends war ich total platt, von so viel Aufregung!

Dann bin ich mit meiner Pflegemami zu diesem Mann und der Frau nach Hause gefahren. Diese Minnimenschen waren auch da und auch wieder dieses aufgedrehte Babsy … puh war das aufregend und ich hatte doch so viel Angst … aber irgendwie hab ich dann doch gemerkt das die nett sind und mir gar nichts tun, sogar der Mann da … der wollte mich gar nicht verprügeln und schlagen, wie ich es von Männern eigentlich kenne … komisch war das …

Meine Pflegemami und ich haben uns dann ganz oft mit diesen Leuten getroffen. Einmal war meine Pflegemama dann plötzlich weg und ich war alleine mit diesen Chaoten … aber das war dann doch ganz lustig und irgendwie ich weiß auch nicht warum, ich mag diese Leute und der Mann der kuschelt mich immer so gerne … man ist das toll!

Dann hat meine Pflegemami mir gesagt, dass ich jetzt dahin ziehe … ich bin dann früh am Morgen mit ihr dahin gefahren und meine Pflegemami hat sich nach einem Kaffee verabschiedet und ist gegangen. Boah da war ich aber traurig, hab doch meine Pflegemami so lieb ….

Aber die Leute, also meine neuen Herrchen und Frauchen haben gesagt das ich meine Pflegemami immer mal wieder sehe und auch das sie mich ganz doll lieb haben und sie sich freuen dass ich da bin. Das fand ich toll und supi fand ich auch, ich hab jetzt eine eigene große Hundekiste. Babsy ist auch gar nicht so schlimm, ich hab sie mittlerweile voll lieb und wir kuscheln sogar manchmal … Essen ist hier auch lecker und mein Frauchen kauft immer ganz viel Leckereien für mich. Ich hab gar keine Angst mehr und mir gefallen die Tage hier … ich darf toben und spielen, es gibt leckeres Essen, vor allem die Minnikinder füttern mich ganz oft und die wollen auch ständig mit mir spielen, die sagen immer das die mich lieb haben … das ist total schön. Erst wollte ich das nicht glauben, aber jetzt freu ich mich … ich hab jetzt eine richtige Familie … das hätte ich nie gedacht, das mich mal so viele Leute lieb haben und ich gar keine Angst mehr haben muss …

Und das sagt Frauchen:

Leo kam eher durch Zufall zu uns, es war wohl so vorgesehen dass es passiert, anders kann ich es nicht sagen. Ich kann ohne Hunde nicht Leben, Hunde begleiten mich schon mein Leben lang … für mich sind es Seelengefährten, die mir Ruhe und Kraft geben. Leo ist wie für hier gemacht. Er ergänzt die Familie optimal und einfach durch und durch ein super lieber „Tanzbär“. Er hat mit Babsy eine Gefährtin gefunden und die beiden haben sehr viel Spaß miteinander. Leo ist ein super Aufpasser und er sorgt sich um die Kinder. Als diese gerade kürzlich wach waren und im Schlaf hoch geschreckt sind, war Leo schon am Bett der Kinder als ich rein kam …

Er hat eine besondere Bindung zu seinem Herrchen, aber auch für uns andere ist er ein Geschenk!

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Ich kann mir ein Leben ohne Leo und auch ohne Babsy gar nicht mehr vorstellen. Hunde sind toll! Ich mag alle Tiere, aber Hunde liebe ich über alles! Ein Hund ist halt nicht „NUR“ ein Hund, nein!!!! Ein Hund ist der beste Freund des Menschen und nix Anderes. Das viele das Heutzutage vergessen haben, ist eine Schande!!!

Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt (Gustav Heinemann)

Vielleicht besinnen sich alle mal wieder mehr auf alte Werte und Normen … das wäre doch mal was! Nicht nur in Bezug auf Hunde kotzt mich diese ICH-Gesellschaft  zunehmend an. Jeder liebt nur noch sich selber und was mit seinem Nächsten ist, scheiß egal! Ellenbogendenken wo man hin guckt … passt man nicht dazu, kriegt man das stets mit Hass und Wut der Ellenbogendenker zu spüren …

… seinen eigenen Weg gehen, wird zunehmend schwerer … Gleichmachung ist angesagt! Daher bewundere ich nach wie vor Menschen, die dies nicht tun … ich hab halt für schwarze Schafe was übrig 😉

An der Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Nadine bedanken, du warst die Erste die Leo gezeigt hat, dass es nicht nur Böswilligkeit, Hass und Schmerz gibt, sondern auch Liebe, Zuneigung und Nähe. Ohne Dich wäre Leo sicher jetzt nicht so ein prima Kerlchen wie er ist. Ich finde es toll, dass es Leute wie Dich gibt, die sich so für ein Tier einsetzen und auch gerne persönliche Mittel und persönliche Zeit dafür Opfern. Schön dass es unter diesen ganzen schwarzen Seelen, auch noch so gute Seelen wie Dich gibt! Das hat schon einen Grund, warum wir doch auf Anhieb ins Herz geschlossen haben 😀 … ich hoffe wir machen mit deinen beiden Stinkern noch viele gemeinsame Gassi runden und die Kinder freuen sich schon riesig dich wieder zu sehen und auch auf den Feuerwehrmann 😀

So, nun aber genug der „warmen“ Worte … bin schon ganz rot 😉

Bina

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Das Grab von Ännchen Fritz auf dem Seegerothfriedhof in Essen …

Neulich auf dem alten Seegerothfriedhof in Essen. Diesen Friedhof gibt es nicht mehr, auch nicht den Stadtteil, indem er sich mal befand – Stadtteil Seegeroth, die übrig gebliebenen Teile davon – heißen Heute Nordviertel.

Auf dem Friedhof befindet sich Heute der Seegerothpark … ein skuriler Park. Überall findet man noch Grabsteine und Reste des ehemaligen Friedhofs. Auf alten Gräbern, die zumindest oberhalb beseitigt wurden, wurde auch ein Spielplatz errichtet … auch eine Teich wurde angelegt, der nun vor sich hin gammelt …

Insgesamt ist der Park sehr ungepflegt und nicht gerade einladend … daher wundert es mich wenig, das wir außer einem fotografierenden Mann und einem Opa, der den Park durchquerte, die ganze Zeit die einzigen Personen dort waren …

Ich meine, ich gehe ja gerne auf einem Friedhof spazieren … aber ob das allen so geht!??? Denke nicht … der errichte Spielplatz ist auch irgendwie nicht gerade einladend …. Wirkt alles sehr triste, wie in einem Horrorfilm von Steven King … so würde ich sagen, halt nicht einladend und bestimmt nicht kinder- und familienfreundlich … abgesehen, das sich überall Unrat findet und der Park sehr ungepflegt ist …

Besucht haben wir ihn trotzdem und uns die Überreste der Gräber angeschaut, das was halt noch übrig ist … das was noch nicht zerstört wurde von Randalierern und Wüstlingen …

Auf Friedhöfen herrscht ja immer ein ganz besonderes Gefühl, das man sonst nicht unbedingt überall hat. Ich geh eigentlich gern auf Ihnen spazieren, aber dieser vermittelt Einem das Gefühl man wäre in einem Gefängnis … an einem eingesperrten Ort, wo die Zeit stehen geblieben ist, wo man nicht weg kommt … wo man nicht zur Ruhe kommt und auf dem noch unzählige Seelen ihr Unwesen treiben und auch wenn nur noch wenige Grabsteine vorhanden sind, so spürt man doch an vielen Punkten das, was sich unter der Oberfläche befindet, bzw. die Reste dessen, das Karma des Friedhofes einfach, scheint überwiegend negativ zu sein … uriger Ort … nicht gerade einladend …

Trotzdem habe ich einige Fotos geschossen und etwas für mich mitgenommen (bildlich gesprochen) …

Auf dem Grabstein der jung verstorbenen Ännchen Fritz, steht – „Hier lieg ich im Grabe und warte auf Dich, geh nicht vorüber, erst bete für mich“

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Dieser Grabstein hat mich irgendwie besonders berührt … und nicht weil die Verstorbene noch so jung gewesen war, nein warum kann ich Euch gar nicht genau sagen … löste bei mir jedenfalls viele Gefühle aus … sagen wir so … nun aber genug davon!

Hier ein paar Fotos … morgen wäre eigentlich der nächste „Ruhrexpeditionstag“ … aber ich habe eine Date mit Leo … vielleicht lernt ihr den später mal kennen … daher muss das leider ausfallen, aber ich freue mich schon …. weitere Dinge meiner Stadt, meiner Heimat dem Ruhrgebiet kennen zu lernen 😀

Bye bye Ruhris … LG die Bina

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Nur noch wenige Tage und es ist wieder soweit … lang ersehnt … lang medial und in den Geschäften beworben, das Shoppinghighlight der Kinder eines jeden Jahres, das Konsumfest der Verbraucher und die Sahnebombe für die Einzelhändler, da isses wieder … das Fest, dieses Eine da, das christliche Fest mit dem heidnischen Baum, das auch Nichtchristen feiern, oft mit einem aus der Coca Cola Werbung bekannten Weihnachtsmann oder klassisch mit dem kleinen, süßen, unschuldigen Christkind … alle Jahre wieder, bald isses wieder genau 12 Monate her … Weihnachten das Fest der Liebe und der Zuneigung steht wieder vor der Tür …

Ein Fest großer Erwartungen. Von keinem Tag im Jahr wird so viel erwartet und hinein interpretiert wie das Weihnachtsfest. Alle Wünschen sich viel Liebe, Zuneigung, Besinnlichkeit, Spaß und gute Laune … oft gibt es stattdessen aber den massiven Weihnachtsfrust, viel Streit und böse Worte, unzufriedene Beschenker und Beschenkte, eine Panne nach der anderen und bei dem ein oder anderen auch noch eine ordentlich Tracht Prügel dazu … an keinem Tag des Jahres gibt es so viel Einsätze im Bezug auf häusliche Gewalt, wie über die Weihnachtsfeiertage … wusstet ihr das!? Is schon krass waaaa 😉 .. woher kommt das … ich kann es Euch sagen, bei so viel Ansprüchen der Menschen im Bezug auf das Weihnachtsfest kann es ja nur knallen und in Hiebe und Enttäuschung enden.

Zum einen verstehe ich schon nicht, warum man zu Weihnachten Leute trifft mit denen man sonst auch nix am Hut hat, nur weil man mit denen irgendwelche Blutlinien teilt … ist das für mich noch lange kein Grund. Ich finde wenn man sich das restliche Jahr über auch einen Dreck umeinander schert, dann möchte ich erst recht zu Weihnachten mit solchen Personen keinen Kontakt. Is mir ein Rätsel …

In dem Zusammenhang hört man dann auch immer wieder von diesen anderen Pflichtbesuchen, die MAN eigentlich auch nicht absolvieren will, weil einem diese Menschen, wenn man denn ehrlich wäre, nicht viel bedeuten … was ja dazu führt, dass es ein sogenannte Pflichtbesuch ist, oft beruht dies ja auch beiderseitig auf Gegenseitigkeit … finde sowas passt auch gar nicht zu einem Fest der Liebe … 😉 … oder man tauft es um, in das Fest der Schauspielerei und des Zweckismus (gibt es dieses Wort? Wenn nicht dann erfinde ich es nun) … irgendwie alles gar nicht besinnlich und so …

Und dann noch die Menschen die einem am Herzen liegen, da erwartet man immer ein perfektes Fest, alles so total schön ist und gelingen. Kinder sollen sich über die Geschenke freuen, essen muss perfekt sein, Wohnung total clean und aufgeräumt, alle adrett gekleidet, gute Gespräche viel Liebe  .. wie im Film hat … is bei mir auch so, obwohl ich mich immer wieder darauf zurück besinne (versuche!!!) das es nicht alles perfekt sein muss und manchmal das UNPERFEKTE es erst PERFEKT macht … aber naja, dieser Punkt ist mir selber auch sehr wichtig und am eigenen Leib hab ich aber auch schon erlebt, das die Geschichte völlig nach hinten los geht und man deprimiert am Weihnachtsabend auf der Couch sitzt und gerade bemerkt dass das Kerzenwachs den TV hinunter rinnt … ja liebe Kinder, wir haben auch Heute immer noch einen Röhren-TV, da kann man noch richtig dicke Kerzen oben drauf stellen … is nur doof, wenn man dann nix mehr sieht, weil überall was drauf gelaufen ist … aber was soll ich sagen, der Fernseher hat es damals überstanden und ich gucke noch Heute auf dem 😀

Zum Glück war das eine Ausnahme, in der Regel war ich immer zufrieden, vor allem in den letzten 8 Jahren 😉 seitdem ist Weihnachten erst richtig schön, perfekt war dann das erste Weihnachten mit „Minnie“ … steigerte sich dann nochmal vor einigen Jahren, durch eine Ergänzung einiger Personen, die einen festen Platz in dem Teil in mir drin gefunden haben, was mich am Leben hält 😛 … einige wissen vielleicht wovon ich rede 😉 … nein ich meine nicht meinen Magen, auch wenn da viel rein passt 😀

Weihnachten bedeutet für mich persönlich, ein schönes Fest mit den Leuten, die mir wirklich wichtig sind, allen anderen wünsche ich aber trotzdem ein schönes Fest, auch wenn ich mit Denen nicht feiern will 😀

Naja, lecker wat essen, is auch ganz schön und bisschen kitschige Filme gucken und Musik hören und paar Plätzchen futtern, vielleicht sich dabei mal etwas mehr Zeit für die wichtigen Menschen im Leben nehmen, mal mit dem dritten Auge hin gucken, was man in der Hektik des Alltages oft verliert  …

Und dabei versuche ich die Anspruchshaltung so gering wie möglich zu halten … denn alles andere kann nur schief gehen …

Einfach mal das Weihnachtsfest auf das reduzieren, was Einem wirklich wichtig ist, gerade am Fest der Liebe, mal fünfe geraden sein lassen, nicht alles so genau nehmen und einfach mal ungeliebte Pflichtbesuche nicht durchführen … ich glaub das würde bei Vielen mal ein richtig schönes Weihnachtsfest verursachen, an das man sich lange zurück erinnern würde …

Ich persönlich nehme mir auch viel von dem üblichen Weihnachtsshopping und Dekostreß selber ab … ich kaufe die meisten Geschenke schon lange, lange vor dem Fest, mein Baum ist aus Plastik und muss nur aus der Kammer geholt werden, weil ich einfach den Dreck nicht mag und ich es auch voll unsinnig finde, das jedes Jahr für Deko so viel Bäume gefällt werden … und der Baum, der aus Plastik (Geschenk der Schwiegermonstermutter, kleiner Scherz am Rande) sieht aus wie ein richtig, echter Baum … wird frühzeitig aufgestellt und dekoriert … direkt vor dem Fest, wo ja immer alles total überfüllt ist überall … gibt es nur noch nötige Einkäufe, die sich nicht vermeiden lassen, oder weil ich dann echt Lust darauf habe. Plätzchen habe ich diese Woche gebacken und neue Muffins probiert … das hat Laune gemacht … alles weitgehendst ohne Stress …

Ziel zu den Weihnachtstagen sollte vielleicht einfach mal sein, seinen Stress zu minimieren … davon hat doch fast jeder mehr als genug im 21 Jahrhundert und das ist echt was Gutes für den Körper 😉 … kein Essen der Welt, kein super dekorierter Baum kann so befriedigend sein, wie ein merklich herabsinkender Stresspegel … probierts mal … mir gefällt es!

Ich freu mich auf das Fest 😀 und ich würde mir echt mal wünschen, das total viel von Euch da draußen, echt schöne Weihnachtstage haben, egal wie das nun für JEDEN aussieht. Die Welt ist so arschig, egoistisch, selbstgerecht und rücksichtslos geworden, da tun ein paar Tage mit alten Werten aus Urgroßmutterszeiten richtig gut!

So diese Werte, wo man im Zeitalter des 21 Jahrhundert so richtig der Loser auf der ganzen Strecke ist, weil man halt nicht in die Ellenbogengesellschaft passt, die aber sehr menschlich und liebenswert sind …. die einfach mal richtig hochleben lassen 😉 eure Liebsten werden es Euch danken!

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So ich geh Plätzchen backen 😀 alles Liebe – die Bina 😀

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Glück auf ihr Lieben! Da bin ich wieder … war nie wirklich weg … hab mich nur ein wenig versteckt 😉 … ach wat … ich hab eine ordentliche Pause gemacht, hatte einfach kein Bock, ab und an muss man mal eine Pause vom World Wide Web nehmen, dat hat auch richtig gut getan .. aber nu is genug!

Boah das waren echt heftige letzte Monate .. in jeglicher Hinsicht 😀

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Ich hab viel gesehen die letzte Zeit, von meiner Wahlheimat dem Ruhrgebiet – natürlich noch lange nicht genug 😉 aber schon eine Menge, war toll 😀 und ich muss sagen ich hab mich noch mehr verliebt – nun ist die Liebe so heiß und innig, dat ich sagen muss, ich bin wohl „Dem Ruhrpott sein Adoptivkind“ … kann nich anders sein!

Zuerst habe ich mir Villa Hügel in Essen angeguckt. Das „Einfamilienhaus“ in der Größe des Buckingham Palace ist wirklich durchweg beeindruckend. Beeindruckend muss ja nicht gut sein, aber auch nicht schlecht 😉 … jedenfalls groß, beindruckend groß. Tolle Architektur, gefällt mir. Wir (Begleitung und ich) haben uns dort großzügig umgesehen und alles erkundet. Die Ära Krupp spürt man dort noch … als würden die verstorbenen Krupps der vergangenen Zeiten noch dort leben, nur nicht sichtbar für uns … tolles Feeling, vor allem in der oberen Halle … und diese Kamine – Wahnsinn, die sind so groß und mächtig, da könnte man die gesamte deutsche Politikeraufkommen auf einmal verbrennen … ups ich schweife ab :/ … verzeiht!

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Und dieses Spielhaus für die Kinder, fantastisch, schade das man es nicht von innen besichtigen konnte, wie ein großes Haus detailgetreu mit Mobiliar und Küche, total süß! Der dazugehörige Spielplatz ist aber naja … trist! Sowieso vermittelte dieses Spielhaus und Umgebung drum herum irgendwie keinen fröhlichen Eindruck … ganz im Gegenteil, daher haben wir uns dort auch nicht lange aufgehalten und nicht mal ein Foto davon gemacht. Selbst meine Begleitung, die ja überhaupt gar nicht abergläubisch ist oder in jeglicher Hinsicht an Magie oder ähnliches glaubt – selbst er empfand es dort kalt und traurig und wollte schnell weiter …  hmpf war nicht so schön, aber alles andere hat sich echt gelohnt und es wird nicht mein letzter Besuch gewesen sein.

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Halden, Halden, Halden standen auch auf dem Programm – super Sache 😀 … gibt ganz tolle und ganz beschissene Halden … super Fand ich Tetraeder in Bottrop und Halde Haniel, mein absoluter Favorit. Super Aussicht, viele Spazierwege … richtig viel Landschaft. Wir haben den Kreuzweg gewählt – da hatte auch der Hund Spaß. Da wir früh oben waren und es mitten in der Woche war, waren wir dort außer ab und an ein Radfahrer ganz allein – magisch sag ich Euch, richtig magisch 😉 geiler Ausblick, tolles Feeling, schöne Natur – mitten im Pott!

Zeche Zollverein, der schönste „Place to be“ in Essen – für mich … dort haben wir mal die die Wege „Abseits von Zollverein“ erkundet. Da gibt es auch richtig schöne Ecken, mit richtig schönen Blicken und wieder ganz viel Natur. Auch dort hatten nicht nur wir, sondern auch der Hund mächtig Spaß und Freilauf!

Meine Ruhrpottküche daheim, wird nun seit einiger Zeit durch etwas Kohle aufgemotzt.. die fehlte mir noch, als Accessoire 😀 und war eine kleine Erinnerung eines Ausfluges, den wir im Sommer gemacht haben. Die macht sich richtig gut im Regal 😀

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Schlegel und Eisen in Gladbeck stand auch auf der Liste … eine weiße Frau hab ich da nicht am Fenster gesehen :-P, dafür aber Unmengen an Katzen die dort hausen. Leider konnten wir dort aber nicht stöbern, denn wir hatten an diesem Tag ein rosa Ding = Kind – mit und sind so nur drum herum gegangen.

Das Thema „lost Places“ interessiert mich eh wahnsinnig und fasziniert mich .. und ins Ruhrmuseum muss ich auch dringend 😉 … ach es gibt noch so viel zu entdecken – im schönen Ruhrgebiet – der schönste Platz vonne Welt … weisse Bescheid! „Dem Ruhrgebiet sein Adoptivkind“ geht demnächst weiter auf Erkundungstour – ich freu mir!

Bis dann – Bina 😛

So … nachdem mir „Chris K“ den ich auch wohl außerhalb des Blogs kenne, ausführlich geschrieben hat, wie schrecklich er Hugo findet 😀 wollte ich nur mal klarstellen, ich trinke nicht nur Hugo … obwohl ich trotzdem sagen muss ich mag Hugo, Hugo von diversen Herstellern, gerne auch in Cassis oder Erdbeere, aber am Liebsten mit Minze und Holunder .. ich finde es erfrischend lecker, nicht zu viel Prozent an Alkohol …

 

Aber ich glaub das ist echt so ein typisches Frauending 😉 … also lieber Chris .. mach dir nix daraus 😉 spricht für deine Männlichkeit, das du das Frauengesöff nicht magst 😉 könnte man zumindest meinen 😀

 

Ich trinke aber gar nicht soooooooo gerne Hugo, bot sich in letzter Zeit nur irgendwie an … ständig könnte man meinen 😉 … ich übertreibe etwas … mit der Aussage ständig, also bitte keine Einladungen zu Selbsthilfegruppen 😀 😀 😀

 

Ich trinke z. B. auch total gern Whiskey, diverse Cocktails, ein gutes Glas Wein …

 

In letzter Zeit gab es bei mir das hier … guckt mal die Bildchen an … einmal lecker Prince und einmal Sourz, gemischt mit Sprite … schmeckt beides auch extrem lecker 😉

Und könnte auch einem gestanden Mann schmecken … glaub ich 😉

 

Kalorientechnisch ist der Prince wohl der König meiner Lieblingscocktails … aber nach der Buttercremetorte vom Geburtstag meines Mannes, machte der Prince den Kohl auch nimmer fett 😉 … was wäre die Welt ohne Genuss???? … Richtig 😀 langweilig!!!!

 

Manchmal muss man sich einfach mal was gönnen 😉 findet ihr nicht auch 😉

 

Metbier finde ich übrigens auch lecker, hab ich auf dem letzten Mittelalterspectakel wieder getrunken und das ist ja nun wirklich kein Tussigesöff!! 😀

 

Tja so ist das – ZEITEN ÄNDERN DICH – singt Bushido … recht hat er .. früher hatte ich immer wat zu futtern inne Hand, wenn man mich abgelichtet hat …. Heute ist es wat zu trinken 😉 … so ändert sich das 😀 … nur kalorientechnisch macht das wohl keinen Unterschied … da ich aber Fotos mit Bölkstoff genau so blöde finde, wie mit wat zu futtern .. gibt’s auch hier nur das Bild vom Getränk oben, ohne die Bina Binensens drauf …

 

Und nachdem ich Heute fast 10 Stunden hier die Kinderzimmer umgeräumt habe, weil Kind 1 in ein anderes Zimmer gezogen ist und Kind 2 auch und Ich und meine „bessere“??? … naja die andere Hälfte  😉 auch … gibt’s jetzt noch einen Umtrunk am Freitag und dann ruft das Bettchen … den Morgen wird hier Geburtstag gefeiert mit Kabarett, mit Gruppenkuscheln, mit Speis und Trank, mit keine Ahnung was für Aktionen noch … zeigt sich Morgen 😉 ich freu mich drauf!

 

Nächstes Mal dann, hoffentlich endlich der versprochene BDSM Blog von mir … bis dahin … eure Bina :-*

 

 

 

Neigung ist ….

19. June 2013 — Leave a comment

 Neigung ist

 

… die Konsequenz aus dem was man erlebt hat, lieben oder hassen gelernt hat …

 

… oder doch vielleicht auch angeboren…

 

… oder einfach das Resultat aus BEIDEM!!???

 

Ich persönlich glaube, dass man schon mit einer gewissen Grundausstattung auf die Welt gejagt wird. In dieser Grundausstattung gibt es dann verschiedene Möglichkeiten, wie Diese sich entwickeln können … quasi ein Spektrum an Möglichkeiten, das erreicht werden kann, das erlangt werden kann … je nachdem wie sich das LEBEN entwickelt … wie das Leben verläuft … das kann positiv, oder negativ sein.

 

Über meine eigenen, höchst persönlichen Neigungen und Vorlieben, habe ich schon oft

nachgedacht, warum ich bestimmte Neigungen und Vorlieben habe und Andere nicht …

 

Manchmal kam ich zu einer Art Erklärung für mich, manchmal auch nicht … aber eins ist klar … Neigungen die man hat – da ist es befriedigend, glücklichmachend diese auszuleben, sich Diesen hin zu geben … seine Neigungen zu unterdrücken ist wohl die schlechteste Idee, meiner Erfahrung nach, macht das auch nicht gerade glücklich 😉

 

Dazu fällt mir in einem anderen Zusammenhang gerade eine kuriose Anekdote aus meiner Schulzeit ein, es spielte das Jahr 1999 meine ich, kann auch 1998 gewesen sein … Mein Religions- und Deutschlehrer aus der Oberstufe, erzählte uns in einer Religionsstunde das man Schwul- und Lesbisch-Sein heilen könnte. Das wäre nichts Anderes als Eine Fehlorientierung des Gehirns und durch eine Therapie könnte man das „rückgängig“ machen … das wollte er uns mitteilen, wenn wir jemanden kennen der daran erkrankt ist … unfassbar, Leute mir ist so der Arsch geplatzt … so ne Scheisse hatte ich bis dahin noch nie gehört … als Konsequenz daraus bekam ich dann auf dem Zeugnis in beiden Fächern eine schlechtere Note 😉 mit der Begründung, im Mündlichen wäre ich so schlecht, deswegen könnte man meine 2er Arbeiten nicht alleine zählen lassen 😉 … verdammte scheiss DISKRIMINIERUNG sag ich Euch, wie mich so was ankotzt! Dabei wusste dieser diskriminierende Mensch nicht einmal, das ich selber auch beide Geschlechter mag … nein der fand einfach blöd, das ich seine verdammt, dumme, hinterwäldlerische Geschichte nicht für bare Münze nehmen wollte und mich einfach massiv über diese Diskriminierung aufgeregt habe …

 

… aber nicht so, nicht mit Bina … geht gar nicht so was! In meiner Ausbildung erging es mir im Fach Deutsch dann notentechnisch um einiges besser, wie die kategorische 3 auf der Realschule … ob es an der Lehrerin lag, die sehr gebildet war, sehr menschlich und wirklich nett war und ganz und gar kein diskriminierender Mensch war 😉

 

Meine Mutter meinte mal, ich könnte nicht lesbisch sein, das läge nicht bei uns in der Familie 😀 … also falls Sie recht haben sollte und so was vererbt wird 😉 gibt es da wohl ein paar Menschen in meiner Blutsverwandtschaft die ihre Bisexualität unterdrückt haben 😀 😉 … oder ich – die Bina, bin die, die man im Weidenkörbchen ausgesetzt hat 😀

 

 

Schade, dass es keine Medizin gegen DISKRIMINIERUNG gibt, das würde doch einiges erleichtern. Dazu noch ein paar Tabletten gegen VORURTEILE, gepaart mit einigen Tropfen gegen klassisches Spießertum und die Welt wäre ein bisschen rosa roter … herzlicher … lebenswerter … ach wäre das nicht schön 😉

 

Naja – back to Life … zurück zu den Neigungen … meine Grundausstattung habe ich nun mit fast 30 Jahren einigermaßen sortiert, eingeordnet und in Teilen vertieft. Ich weiß Heute was mir gefällt und was nicht, was ich brauche und was überhaupt nicht und damit meine ich nicht was ich gerne esse, trinke, lese oder im TV gucke 😉 … aber das dachtet ihr Euch auch wohl schon 😉

 

Das war aber rückblickend ein langer Weg, mit Höhen und Tiefen, Erlebnissen die unvergesslich sind, einige so schrecklich, das ich noch heute Angst bei der Erinnerung an diese bekomme, andere so schön, das ich noch Heute ins schwärmen komme, wenn ich daran zurück denke … rückblickend einige absolut verzichtbare Erlebnisse und auf der anderen Seite absolut unverzichtbare Erlebnisse, die ich auch Heute in der Gegenwart und in der Zukunft unbedingt so oft es geht wiederholen möchte …

 

Das was man mag und liebt hat sich gefestigt, aber halt auch dass, auf das man definitiv verzichten will und das man absolut nicht braucht … und auch gar nicht will. Langsam weiß man wo der Hase lang läuft und sucht nicht hektisch hinter ihm her 😉

 

Für mich ist also meine Neigung etwas das ich von Geburt an in mir hatte, zudem ich mich aber im Laufe der Jahre bekenne musste, das ich in Teilen erst einmal finden musste und das mich glücklich macht, indem ich – ich selbst bin und das so gut es geht auslebe!

 

Ich will so sein, wie ich bin und nicht anders 😉 😀

 

Mehr zum Thema Neigungen, Vorlieben und so was 😉 im nächsten Blogeintrag …

 

bis denn – die Bina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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So eine Neugestaltung eines Blog ist echt richtig Arbeit …. vieles ist noch zu tun, zu machen, zu ändern … das dauert jetzt noch einige Tage, bis alles so ist, wie ich es haben möchte …

 

In der Zeit, könnt Ihr, sofern ihr die mitgenommen Artikel aus dem Ruhrpottmummyblog, den es nun nicht mehr gibt 😉 nicht schon gelesen habt … gerne lesen … alle Artikel, die ich unbedingt mitnehmen wollte, stehen im Blog … einfach weiter runter scrollen 😀

 

… Viel Spass damit! 😀

 

Zum Abendausklang gönne ich mir ein Glas Hugo und kalte gebratene Nudeln, vom bestellten Abendessen, da ich zu faul zum kochen war – ja schuldig 😉

 

Mein Mann musste Heute arbeiten, die Kinder waren echt nervig, dabei die Eine noch krank … da gönne ich mir das jetzt einfach mal – Punkt!

 

Achja für alle Neuleser … ich habe zwei Kinder, besser gesagt zwei Terrormäuse 😉 ab und an sind DIE zwar lieb und man hat sie ja auch total lieb, aber die können einen schon zum Wahnsinn treiben, wenn z. b. die Große (3), wie vor einem halben Jahr die Küche angesteckt hat, weil sie Feuerwehr spielen wollte .. oder die Kleine (1) mal wieder eine ganze Flasche Wasser auf dem Laptop verteilt und als Highlight dann noch darauf rum hopst … und sich dabei tot lacht – ha ha was haben wir gelacht *heul* 😀

 

Dann haben wir noch so ne dicke Kuscheldogge, von der wird hier auch gesprochen und zwar in den Artikeln, die ich mit übernommen habe, aus dem Ruhrpottmummyblog.

 

Meinen Mann gibt’s auch noch, auch wenn er öfters auf der Dienststelle ist als daheim 😛 … dann wird er hier immer schwer vermisst und das nicht nur vom  Hund 😉 😀

 

Vermissen tun wir hier auch öfter unsere aller, allerbesten Freunde Brummelbär und Hexenhuhn, nebst eigener gezeugter Terrormäuse … die schon ganz mit zur Familie gehören, deswegen haben wir auch in Köln ein Schloss für uns alle auf der Hohenzollernbrücke aufgehängt – weil einfach schön 😉 und irgendwie sogar romantisch, was mir oft total abgeht …

 

Ich selbst bin eine Grufteule … ein Nachtmensch, der es schwarz liebt, was die Kleidung angeht – Grufti halt, aber mittlerweile angepasster Grufti, der auch mal mit Farbe spielt …. Mehr und mehr entdecke ich den Spass an individueller Kleidung … ich trage was mir gefällt … ganz nach meinen Motto – ICH MACHE MIR DIE WELT, WIE SIE MIR GEFÄLLT!

 

Ja … ich war ein riesen Pippi Langstrumpf Fan als Kind 😀 – erwischt 😉

 

Ich bin ein Grübler, ich grübel gern so lange – bis ich dann nicht mehr schlafen kann … sieht auch immer so schön aus, wenn man dann den nächsten Tag aussieht, als hätte man die Nacht durchgesoffen  😉 … ich unterhalte mich total gern in netter Runde, über Gott und die Welt, bevorzugt mit was leckerem zu Essen und lecker Bölkstoff … obwohl ich da lieber Cocktails bevorzuge 😉 oder derzeit gerne auch die trendigen Hugomixgetränke …

 

Musik find ich klasse, unverzichtbar – ein Lebensellexier für mich! Ob beim Sport, beim putzen, während der Autofahrt ohne Kinder dann gern superlaut … Musik gehört für mich immer dazu! Ich mag Rock und Metall, Pop, aber auch Hip Hop, gern auch in deutscher Sprache … deutschen Gesang finde ich eh zunehmend toll, das hätte ich ja von mir nie gedacht 😉

 

Solltet ihr sonst noch was wissen von mir … so zum „Neueinstieg“ …

 

 

In meinem neuen Blog geht es um diverse Themen, Poltik, Sex, Erotik, Zwischenmenschliche Beziehungen, Kurioses, Lustiges, Übernatürliches, Kurzgeschichten, bis hin zu tiefgründigen Dingen, die mich bewegen … manchmal gehts hier vielleicht auch um meine Vergangenheit, von der ich noch ab und an einiges zu verarbeiten habe …

Dieser Blog ist definitiv ein FSK 18 Blog!

 

So, das war es erst mal von mir … alles zu verraten wäre ja langweilig 😀

 

Die Bina – sagt gute Nacht!

 

 

 

Zu Friedhöfen habe ich die verschiedensten Beziehungen und Verbindungen, Erinnerungen und Empfindungen …

Ich habe mal an einem Friedhof gewohnt, jeden Morgen beim aufstehen … begrüßte mich Dieser mit seiner meist bunten und immer grünen Bepflanzung durch mein Schlafzimmerfernster … Samstag war grundsätzlich immer eine Beerdigung .. davon wurde ich dann auch immer wach, wodurch ich zu dieser Zeit – meist vor 9 Uhr am Morgen wach war …. Wahrscheinlich gab es in der Woche auch des Öfteren Beerdigungen, aber da war ich meist wohl schon vorher aus dem Haus …

Abends bin ich dort oft noch eine Runde drüber gelaufen, bzw. habe ihn überquert, wenn ich mit meinem Hund zu ganz später Stunde noch mal raus musste … dabei war es manchmal romantisch, mit den ganzen schönen Grablichtern … manchmal bei Nebel aber auch etwas furchterregend.. manchmal lag es auch an meiner Tagesstimmung, wie ich die Friedhofsstimmung gedeutet habe …

Mein Hund schwankte oft zwischen hier riecht es so toll und irgendwas passt mir hier nicht … manchmal blieb er einfach stehen und bellte lautstark als stünde eine Person vor ihm die er nicht mag, oder die ihm Unbehagen verursacht … das weiß ich daher, weil er auch so reagiert hat, wenn wirklich jemand vor ihm Stand der ihm nicht zusagte ….

Manchmal war mir seine Reaktion egal, manchmal beriet Sie mir Unbehagen und es folgten weitere Gedanken – über das Leben, den Tod … über Dinge die wir nicht wissen und nur hoffen können – so was wie Widergeburt, sieben Leben – gut einige hoffen darauf, andere fürchten sich davor 😀 … ich bin aber die Hoffer Fraktion 😉

Ich habe dann die Wohnung an dem Friedhof irgendwann verlassen und dann spielten Friedhöfe erst mal keine Rolle in meinem Leben – da war ich mit anderen Dingen beschäftigt … quasi in der Neufindungsphase 😉 existenzieller Art meine ich … nicht spiritueller Art…

Dann wurde zwecks nichtvorhanden eines Friedhofs – ein Bachgebiet zu meiner täglichen Pilgerstrecke, die dann auch wieder mit Hund statt fand, allerdings nicht mit dem Hund vom Friedhof … den gab es da leider nicht mehr …

Danach gab es dann wieder einen Umzug in ein verschlafenes Dorf in NRW … bei täglichen Gassirunden entdeckten wir schnell den örtlichen Friedhof und manchmal, gerne am Abend ging ich am Ende der Gassirunde noch ein Runde über den Friedhof – quasi als Abschluss 😉

Gut, das Wort Abschluss hat in dem Bezug auf das Wort Friedhof vielerlei Bedeutung .. in diesem Passus ist es einfach nur die Beendigung der Gassirunde …

War dort aber nur ein kleiner Friedhof, umso mehr „erfeute“ es mich, das wir an unserer neuen Wohnstätte gleich einen sehr großen Stadteilfriedhof haben, der nur wenige Minuten entfernt ist und gerade zu Vollmond mit seinen Gebäuden wirkt wie Szenen aus den besten Vampirfilmen und dabei ein Hauch von Romantik verspürt .. man verspürt doch etwas ganz klares, wenn man diesen bei Vollmond betriTt … das Licht des Mondes wirft wirklich traumhafte Schatten auf diesen Ort der Erinnerung … des Vergessens … des Abschlusses …

Zum Kopf frei kriegen, bin ich dort schon des Öfteren gewesen … genau wie auf den anderen Friedhöfen die mich in meinem Leben begleitet haben und die hier vielleicht noch keine Erwähnung gefunden haben …

Ich finde wirklich, einer der besten Orte zum Kopf frei bekommen, zum klar werden, ist der Friedhof … kein Ort spiegelt so klar, einfach und realistisch wieder, was die Fakten des Lebens sind …

… ein Fakt davon ist, das unser Leben nun mal endlich ist … wir wurden geboren und irgendwann landen wir auch auf einem Friedhof, ob wir das wollen oder nicht … ob es uns Angst macht, oder nicht …

… die Zeit dazwischen können wir beeinflussen! Klar nicht alles davon haben wir wirklich in der Hand … unser Kindheit und Teenagerzeit liegt zu großen Teilen auch in Händen derer, die uns groß gezogen haben … das kann bei dem Einen toll sein, beim Anderen ok, beim Dritten geht so und vielleicht auch beim Vierten verdammt scheisse!

Gut, ist nun mal so … wenn man das mal betrachtet .. sind das so maximal 18 bis 20 Jahre .. eine lange Zeit … aber in der Regel bleibt uns noch mehr Zeit – bis die Kiste ruft – also egal ob ihr nun die tolle, ok oder geht so, oder doch die verdammt scheisse Kindheit hattet … es bleibt noch Zeit … die Zeit zu füllen, mit dem was wir wollen, was wir möchten, was uns gut tut, was uns erfüllt …

Natürlich macht es einen Unterschied ob wir aus dem „Werk“ (Elternhaus) als Golf, Mercedes, BMW, oder doch nur als Dacia entlassen werden … aber egal welche Marke und Macken … wir können, wenn wir wollen alle einwandfrei laufen und unser Ziel erreichen … mann muss es nur wollen, hart daran arbeiten und sich nicht von der Spur bringen lassen ….

So hat man vielleicht die Möglichkeit die Zeit – dazwischen – optimal zu nutzen, jeder nach seinen individuellen Wünschen ….

… gibt ja eh schon genug Hindernisse, wie Arbeit, Krankheiten, Todesfälle, unabdingbare Pflichten, Supermarkteinkäufe, Hausarbeit, usw …. Die Einem in unserem Ich-Sein – manchmal auch Glücklich sein hindern!

Wer findet schon den täglichen Supermarkteinkauf als lebensbereichernd .. ein nötiges Übel, das in der Gesamtheit des Daseins einfach nötig ist …

So nächster Fakt ist eher ein Denkanstoß! Gedanken über Übersinnliches, Übernatürliches, Geister, Hexen, usw … will ich hier nicht weiter erläutern … ist für mich gerade in diesem Blog nicht wichtig, was nicht heißt, das mir diese Gedanken grundsätzlich egal sind … es sind ja Meine 😉

So nachdem der letzte Fakt, gar keiner war, sondern ja ein Denkanstoß kommen wir zum letzten Fakt – den ich Heute erwähnen möchte … auf den wollte ich schon bei der ersten Silbe dieses Posts drauf hin – das war überhaupt der Grund warum ich diesen Blog überhaupt geschrieben habe – und zwar es gibt echt nirgendwo so viel Heuchelei, Unehrlichkeit, Niederträchtigkeit, Hintergedanken und falsche Gefühle wie bei Beerdigungen ….

… Habt ihr darüber mal darüber nachgedacht oder ist Euch das auch aufgefallen?? …

Ich war schon auf vielen Beerdigungen … und jedes Mal musste ich bei einigen Personen schmunzeln … was wohl der Grund für deren Anwesenheit ist … Erbe, schlechtes Gewissen, Anstand, Die „Was sollen die Nachbarn denken Denke“, kostenloses Essen auf der Trauerfeier, oder doch nur einfach neues Material zum tratschen …

Immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen, die im Alltag allein waren, für die sich niemand so wirklich interessiert hat, die keine Zuwendung oder ehrliche Aufmerksamkeit erfahren haben, die krank und allein gestorben sind… auf deren Beerdigungen gastieren oft die meisten Gäste … schon komisch!

Wo waren diese Menschen, als der Mensch noch lebte???  Warum geht man zu einer Beerdigung eines Menschen, der einem sonst auch egal war … wegen des Anstandes???? Das kann nicht sein, denn wenn man genau überlegt, ist es genau das Gegenteil von Anstand – und so was hat auf der letzten Feier für einen Verstorbenen nix zu suchen …

„Der anständige Mensch als Idealtypus des Weltbildes der Aufklärung respektiert in Einstellung und Verhalten die Persönlichkeit des Anderen und achtet darauf, dass dieser nicht bloßgestellt (Scham), gedemütigt (Hochmut) oder benachteiligt (Ungerechtigkeit) wird.

Persönlicher Anstand kann erlernt, jedoch nicht reglementiert werden; wohl aber können auf Prinzipien des Anstands beruhende Regeln oder Gesetze festgelegt und zur Geltung gebracht werden. Dies geschieht grundlegend in der Erklärung der Menschenrechte.

Im Unterschied zur Einhaltung äußerlicher Umgangsformen oder zur formalen Erfüllung von Höflichkeitsprinzipien ist Anstand die auf der Freiheit und Urteilskraft der sittlichen Person beruhende Wahl einer Haltung, welche auf Anerkennung und Aneignung des grundlegenden Wertes der „Menschlichkeit“ (GleichheitWürde) sowie der gefühlten Verpflichtung gegen diesen in Verhalten und Handeln beruht.

Vom Anstand zu unterscheiden ist so der Begriff des Schicklichen und seiner zeit- und gesellschaftstypischen Abwandlungen, welcher eine Anpassung des persönlichen Verhaltens an eine gemeinschaftliche Norm fordert (Konformität). Anstand kann sich u. U. geradezu im Verstoß gegen das Schickliche, die Etikette, oder die geltende soziale Norm bewähren, sofern diese den grundlegenden Wert verletzt.

Im Finden, Bewahren oder Geltendmachen des Anstandes in der ihn anfechtenden Situation behauptet sich die sittliche Person bzw. die sittliche Gemeinschaft.

In der Alltagssprache meint anständig auch die sorgfältige, nach den „Regeln der Kunst“ verfahrende Geschicklichkeit im Umgang mit Dingen oder – im weitesten Sinne – „Gegenständen“: Anständig ist hier, was „kunstgerecht“, „ordentlich“ und „brauchbar“ gemacht ist. In den Komposita “Anstandsdame” oder „Anstands-Wau-Wau“ wird der Begriff meist nur ironisch verwendet.“

 

So Wikipediaauszug gelesen??? Nö … na egal … kommt auf diesen Absatz drauf an …

„Vom Anstand zu unterscheiden ist so der Begriff des Schicklichen und seiner zeit- und gesellschaftstypischen Abwandlungen, welcher eine Anpassung des persönlichen Verhaltens an eine gemeinschaftliche Norm fordert (Konformität). Anstand kann sich u. U. geradezu im Verstoß gegen das Schickliche, die Etikette, oder die geltende soziale Norm bewähren, sofern diese den grundlegenden Wert verletzt.“

Die Meisten verwechseln da wohl mit dem Wort Schicklich … und wie Wikipedia auch sagt,  Anstand kann sich u. U. geradezu im Verstoß gegen das Schickliche befinden …

…sollte man vielleicht mal drüber nachdenken ….

Ich persönlich gehe nur zu Beerdigungen, von Menschen zu denen ich auch Bezug hatte, oder wenn ich jemanden Stütze der jemand zu Begraben hat, der ihm lieb und teuer war …

Beerdigungskaffees finde ich schrecklich, natürlich geht das Leben weiter – aber das kann man auch so Hand haben, indem man still nach der Beisetzung heim geht, vielleicht noch mit den engsten Freunden einen Kaffe trinkt, anstatt mit einer ganzen Gesellschaft, Kaffe zu trinken, zu Essen, zu Rauchen, Alkohol zu trinken und dabei auf Außenstehende wie eine Feiergesellschaft wirkt … nicht nur für Außenstehende, ich habe schon diverse solcher Kaffees frühzeitig verlassen, weil mich die Bierlaune der Anwesenden oder die Freitag Abend Kneipenstimmung wirklich bestürzt hat …

Es gibt echt nichts menschlich abgrundtieferes, wenn die Erben beim Totenkaffee schon ihr Erbe feiern und bejubeln … alles schon erlebt!

Auch erlebt bei der Beerdigung eines angehenden Fußbalprofis, das die Anwesenden sich im Trauern überboten haben und es mehr ein sehen und gesehen werden war … wie so ein Event … mit ehrlicher Trauer hatte das wenig zu tun .. da wurden hinter mir noch Witze gerissen, als der Pfarrer das Gebet am Grab sprach …

Aber es gibt auch schöne Beerdigungen, die wo wirklich nur die Menschen anwesend sind, die auch einen ehrlichen Bezug zum Verstorbenen hatten … das sind meist Beerdigungen von Menschen die nicht monumentales erschaffen haben oder wirklich etwas hinterlassen, also ich meine in Form von materiellen Dingen … den umso höher da der Ertrag des Verstorbenen war, desto höher ist auch die Anwesenheit von dieser anderen Art von Gästen, über die ich schon ausgiebig sprach ….

Diese kleinen, schönen Beerdigungen, die finde ich toll …wenn ich früher als ich noch an dem Friedhof wohnte, an solchen Beerdingung vorbeiging, geriet ich automatisch in eine trauernde Stimmung, manchmal liefen mir automatisch die Tränen und so schnell laufen die bei mir nicht … an solchen Gräbern sieht man oft, wahre, echte Gefühle ohne Kompromiss. Da steht oft die pure LIEBE, die ehrliche ZUWENDUNG, ganz ohne Hintergrund, einfach weil man wirklich trauert …

… immer wenn ich zum Kopf frei werden über Friedhofe laufe, bleiben ich oft vor Gräbern stehen, lese die Namen, Geburtsdatum und Todestag und ggf. soweit vorhanden den Verse auf dem Grabstein, schaue mir das Grab und die Bepflanzung, ggf. die Deko an … manchmal Frage ich mich dann, was ist die Geschichte hinter diesem Grab …

… wer war die Person .. was hatte Sie für eine Beerdigung – die pompöse Große, mit wahrscheinlich nicht so viel ehrlicher Anteilnahme, oder die kleine Feine, oder war gar niemand da …

… was hatte der verstorbenen für ein Leben, hat er seine Zeit genutzt, hat er ein Erbe hinterlassen, womit ich nicht Geld meine – nein – sondern Menschen die an ihn denken, auch wenn er längst, sichtbar nicht mehr da ist … die vielleicht noch manchmal zum Grab kommen, um ihn zu gedenken .. um mit ihm zu sprechen … um ihn einfach nicht zu vergessen!

Das Final End … ist für mich also nicht die große Show … nein das kleine, feine Kabarett von um die Ecke …

So, langer Post – lag mir schon länger auf der Seele – wollte ich einfach mal los werden. Ich möchte damit niemand angreifen oder beschuldigen, das sind so die Eindrücke die ich in 30 Jahren auf Beerdigungen gesammelt habe …

Nun ist es aber Zeit für das Bett – dann mal bis später!

Eure

Bina